Fachlich erklärt
Warum Spachtelqualität und Anschlüsse über das Ergebnis entscheiden
Ob eine Trockenbauwand am Ende hochwertig wirkt, entscheidet sich nach der Montage – beim Verspachteln und an den Anschlüssen:
Die Fugen und Befestigungspunkte. Jede Plattenfuge und jede Schraube wird verspachtelt und geschliffen. Wird hier gespart, zeichnen sich Fugenraster und Schraubenköpfe später durch den Anstrich ab – besonders bei Streiflicht.
Die Spachtelqualität. Q2 genügt, wenn tapeziert wird. Wer glatte, direkt gestrichene Flächen möchte, braucht Q3 oder Q4 – sonst bleibt der Unterschied zwischen Plattenfläche und gespachtelter Fuge sichtbar. Die Qualitätsstufe muss zur geplanten Oberfläche passen, und genau so bieten wir sie an.
Die Anschlüsse. Wo Trockenbau auf Bestand trifft – an Decken, Wänden, Fensterlaibungen – arbeiten wir mit sauberen Anschlussfugen und, wo nötig, mit Trennstreifen und dauerelastischen Fugen. Denn Bauteile arbeiten: Ein fachgerechter Anschluss verhindert, dass sich an diesen Linien später Risse zeigen.
Die Kanten. Außenkanten erhalten Kantenschutzprofile, damit Ecken auch im Alltag stabil und gerade bleiben – etwa in Fluren oder an Türlaibungen.
Weil wir Malermeisterbetrieb sind, denken wir die fertige Oberfläche von Anfang an mit: Die Wand wird so gebaut und gespachtelt, wie sie später gestrichen werden soll – nicht umgekehrt.